Am 29. Juni brachten SMaP und setec eocen mehr als hundert Fachleute aus dem Bereich Projektmanagement zum Seminar „Planning for Action“ zusammen, das im Hybridformat am Hauptsitz von setec in Paris stattfand.
Den ganzen Nachmittag über zeigte die Veranstaltung das wachsende Interesse der Fachleute an den laufenden Veränderungen im Planungswesen.
Vom Modell zur Baustelle: 4D in der Praxis auf dem Prüfstand
Rückmeldungen von Xavier SEGUIN und Bechara NOUJEIM (Ingerop) sowie Gérald NEYRET (Orano Projets) veranschaulichten die tatsächlichen Vorteile der 4D-Planung und hoben gleichzeitig die Voraussetzungen für deren Erfolg hervor: einheitliche Regeln, frühzeitige Datenstrukturierung und Abstimmung im Team. Die Teilnehmer konnten zudem die spektakulären Fortschritte würdigen, die in den letzten Jahren im Bereich der Projektvisualisierung und -simulation erzielt wurden.
Interdisziplinäre Planung: Synchronisierung von Lebenszyklen
Olga ABRAMOVSKIKH (TotalEnergies) und Evelyne FURUI (Hitachi Rail) stellten ihre Vision einer multidisziplinären Planung für Hybridprojekte vor, bei denen physische Infrastruktur und digitale Systeme kombiniert werden. Sie hoben die spezifischen Risiken hervor, die mit den Phasen vor der Inbetriebnahme verbunden sind, sowie die Notwendigkeit, die verschiedenen Lebenszyklen von Komponenten und Systemen besser aufeinander abzustimmen.
KI und Planung: eine Revolution, die gemeinsam gestaltet werden muss
Nach einer Einführung von Humbert FIORINO (Universität Grenoble Alpes) zur automatisierten Planung und ihren praktischen Anwendungen, insbesondere für Drohneneinsätze, endete der Tag mit einer Podiumsdiskussion, die sich durch die sich ergänzenden Hintergründe der Teilnehmer auszeichnete. Ein Lösungsanbieter – Laurent TRIOULEYRE (Planisware), ein großer Hersteller – Marie-Claire FEYEL (Renault), ein Beratungsunternehmen – Antoine CHAUDAGNE (setec eocen) und ein wissenschaftlicher Forscher (Humbert FIORINO). Diese Vielfalt ermöglichte es, das Thema aus Perspektiven zu beleuchten, die selten in einem einzigen Forum zusammenkommen: Um welche Art von künstlicher Intelligenz geht es eigentlich? Wer kontrolliert die Daten? Warum gestaltet sich die Einführung in der Praxis nach wie vor schwierig, obwohl die entsprechenden Technologien bereits verfügbar sind? Ein roter Faden zeichnete sich ab: Die Strukturierung der Daten ist die grundlegende Voraussetzung, unabhängig von der jeweiligen Technologie. Und die Verantwortung des Projektleiters – sein Urteilsvermögen und seine Kontrolle über das Projekt – bleibt von zentraler Bedeutung.
Die zahlreichen Rückmeldungen, die im Anschluss an die Veranstaltung eingingen und in denen die Qualität der Vorträge, die Relevanz der Themen sowie die tadellose Organisation des Seminars gelobt wurden, zeugen vom großen Interesse, das diese Ausgabe geweckt hat. Ein großer gemeinsamer Erfolg, der bestätigt, dass Planung mehr denn je ein unverzichtbares Instrument ist, um sich in einer zunehmend komplexen Welt der Projekte zurechtzufinden.